FAQ

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  • Wie wurde die Bienengarten Samen-Mischung zusammengestellt und worauf hat man bei der Pflanzenauswahl geachtet?

    Wir haben auf viele verschiedene Faktoren geachtet.

    Dies war uns besonders wichtig:

    •  Pollen- und Nektar-spendende Arten
    •  Heimische Arten, aus deutscher Produktion
    • Blütezeit von Frühling bis tief in den Herbst (gerade ab Spätsommer wird es dünn mit Blütenpflanzen in deutschen Gärten)
    • Unterschiedliche Blütenformen (für Insekten mit kurzem Rüssel und auch mit langem Rüssel)
    • Höhenstaffelung, d.h. es gibt hohe und niedrigere Arten. Aus zwei Gründen: manche Insekten mögen es lieber etwas geschützter. Und bei dieser Höhenstaffelung fällt nicht beim ersten Gewitterschauer die ganze Wiese um
    • Mehrjährigkeit: Im ersten Jahr blühen die Einjährigen. Gleichzeitig keimen die Samen der zwei- und mehrjährigen Arten und bilden dicht am Boden Rosetten, aus denen dann ab dem zweiten Jahr die Blüten erscheinen. Das hat den Vorteil, dass der Boden schon von Anfang an gut bedeckt ist, so dass sich Unkraut nur schlecht ausbreiten kann
    • Nur Arten, die mit so ziemlich allen Gartenböden zurechtkommen. Ausgesprochene Magerrasen-Arten sind nicht dabei, denn die finden sich in unseren Gärten kaum.
  • Was macht die Bienengarten Samen-Mischung so besonders bienenfreundlich?
    • Natürlich vor allem die Auswahl der Arten. Alle Arten bieten den Insekten Pollen und / oder Nektar an.
    • Und die Blühzeitpunkte: wichtig ist ja für die Insekten, dass im ganzen Jahr Blüten vorhanden sind. Besonders im Spätsommer und Herbst wird es in unseren Gärten „dünn“ mit geeigneten Blüten.
  • Kann man die Bienengarten Samen-Mischung Bienengarten auch auf Terrasse und Balkon aussäen? Wenn nicht, gibt es ähnliche Bienen-Mischungen von Neudorff, die sich auf für Kästen und Kübel eignen?

    Es geht – aber nicht so richtig gut. Aus diesen Gründen:

    • Manche Arten in der Mischung werden bis 1,5 bis 1,8 Meter hoch. Das ist nur für grosse Kübel machbar, auf keinen Fall für Balkonkästen
    •  Manche Arten bilden sehr lange Wurzeln aus, was in Kübeln ja nicht so gut geht. Das gefällt ihnen  dann nicht so gut.
    • Einige Arten können locker 30 cm und mehr breit werden. Blühen aber nur 2-4 Wochen lang. Das ist für Kübel nicht so passend, man hat dann längere Zeit nur spärliche Blüten.
  • Muss man die Wildblumen mähen? Wenn ja, wann und wie oft?

    Mähen ist 1-2 mal nötig. Einmal direkt nach der Hauptblüte im Juli. Da blüht zwar noch etwas. Aber wenn man dann mäht, kommen viele Arten zu einer zweiten Blüte später im Jahr. Über den Winter bleibt dann alles stehen, was da ist. Dann freuen sich die Vögel über die Samen, und viele Insekten finden Unterschlupf. Erst im zeitigen Frühjahr, also März, sollte man dann die abgestorbenen Reste herunterschneiden.

  • Brauchen die Wildblumen nach der Aussaat besondere Pflege?

    Wenn man im März einmal durchgeht und eventuell vorhandenes Unkraut ausreisst, ist das hilfreich. Sonst ist ausser dem Schnitt nichts weiter zu machen – nur freuen!

  • Meine Rose blüht nur einmal im Jahr. Ist das normal?

    Ja, für bestimmte Sorten ist das normal und nicht zu ändern. Besonders alte Sorten und viele Wildrosen blühen nur einmal und sammeln dann wieder Kräfte für das folgende Jahr. Oft haben diese Sorten aber besonders hübsche Hagebutten.

  • Hilft Lavendel zwischen den Rosen wirklich gegen Blattläuse?

    Es wird gesagt, dass der Duft von Lavendel Blattläuse vertreibt. Allerdings funktioniert das in der Praxis häufig nicht. Zudem brauchen Rosen eher viel Dünger, Lavendel dagegen liebt es eher mager. Insofern passen die beiden Pflanzen ohnehin nicht gut zusammen. Bei starkem Befall sollten Sie besser Spruzit®# AF Rosen-Schädlingsfrei einsetzen, um Blattläuse auf Rosen effektiv und umweltschonend zu beseitigen.

  • Wann sollte ich meine Rosen schneiden?

    Vorzugsweise im Frühjahr etwa ab März, wenn sichtbar wird, welche Triebe eventuell im Winter abgestorben sind.

  • Wie kann ich meinen Rosen gut über den Winter helfen?

    Häufeln Sie neu gepflanzte und empfindliche Rosen mit einer Schicht aus Erde an.

  • Kann ich vorsorglich etwas tun, damit keine Blattläuse meine Rosen befallen?

    Im Prinzip ja. Düngen Sie Ihre Rosen im März und Juli mit Azet® RosenDünger. Dadurch werden die Pflanzen widerstandsfähig und nicht so übermässig mit Stickstoff versorgt, dass es Blattläuse anlockt. Schonen und unterstützen Sie Nützlinge im Garten und hängen Sie ein Insektenhotel in der Nähe auf.

  • Ich möchte neue Rosen setzen. Kann ich Dünger gleich ins Pflanzloch geben, oder verbrennen die Pflanzen dann?

    Die organischen Azet®-Dünger können Sie gleich ins Pflanzloch von Rosen oder anderen Pflanzen einarbeiten. Durch ihre organische Bindung besteht keine Gefahr für die zarten Wurzeln. Denn die Nährstoffe werden erst nach und nach freigesetzt.

  • An meiner Rose wachsen auf einmal lange Triebe, die keine Blüten ansetzen. Was ist das?

    Dabei handelt es sich um so genannte Wildtriebe, die meist unterhalb der Veredelungsstelle herauswachsen. Am besten legen Sie die Ansatzstelle des Wildtriebes im Boden vorsichtig frei und reissen den Trieb ab. So können Sie ihn dauerhaft entfernen.

  • Wie tief muss ich Rosen pflanzen?

    Wichtig ist, dass die Veredelungsstelle, eine Verdickung kurz oberhalb der Wurzel, 5 cm unter der Erdoberfläche sitzt. Am besten den Ballen so tief setzen, wie er vorher auch im Topf sass.

  • Kann ich Rosen dauerhaft im Topf halten?

    Auch wenn Topfrosen in den besonders hohen Spezialtöpfen angeboten werden, halten sie sich darin meist nur wenige Jahre. Als Tiefwurzler brauchen die Rosen tiefgründigen Boden, damit ihre Wurzeln genügend Raum haben.

  • Ich möchte eine empfindliche Rose austauschen gegen eine krankheitsresistente Sorte. Kann ich sie an den gleichen Platz setzen?

    Sie sollten möglichst einen neuen Platz wählen. Oder den Boden sehr weitgehend austauschen. So verhindern Sie negative Auswirkungen der Bodenmüdigkeit (mangelnde Blühfreudigkeit, Krankheitsempfindlichkeit) auf die neue Pflanze.

  • Ich habe einen grossen Strauch abgesägt, schaffe es aber nicht die Wurzeln auszugraben. Was kann ich tun, damit er nicht wieder ausschlägt?

    Es gibt kein Mittel, das Sie da anwenden können. Allerdings gibt es Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen, die mit so genannten „Stubbenfräsen“ verbleibende Stumpfen zu feinem Sägemehl zerkleinern. Dies verhindert einen Neuaustrieb und fördert die schnelle Wurzelzersetzung.

  • Im Frühjahr zeigt mein Wacholder an den Zweigen Verdickungen mit orangefarbenen Auswüchsen. Bei Regen wird alles schleimig. Was ist das?

    Es handelt sich um die Sporenbildung des Wacholderrosts. Von dort aus werden Birnen in der Umgebung mit dem Birnengitterrost infiziert. Da ein befallener Wacholder nicht zu heilen ist, sollten Sie ihn entfernen und durch eine resistente Sorte ersetzen.

  • Auf den Blättern meiner Ulme bilden sich lauter kleine Knötchen. Ist das ein Pilzbefall?

    Nein, die knötchenartigen Gallen werden durch die Saugtätigkeit von mikroskopisch kleinen Gallmilben hervorgerufen. Sie schaden kräftigen Pflanzen normalerweise nicht. Zur Vorbeugung können Sie aber während des Blattaustriebs einige Male mit Netz-Schwefelit WG# spritzen, das eine sehr gute Nebenwirkung gegen Milben hat.

  • Mein Kirschlorbeer und meine Rhododendren haben Löcher in den Blättern. War das der Dickmaulrüssler?

    Dickmaulrüssler fressen halbmondförmige Kerben in die Blattränder. Rundliche Löcher auch in der Blattmitte werden meist von Blattfleckenpilzen verursacht, wenn das befallene Gewebe abstirbt und herausbricht. Ursachen sind oft Nährstoffmangel oder ungünstige Bodenverhältnisse, die die Pflanze
    schwächen. 

  • Die Äste meiner Weide zeigen Bohrlöcher. Womit kann ich dagegen vorgehen?

    Leider gibt es keine Möglichkeit, Schädlinge in Holz und Rinde mit Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Schneiden Sie befallene Äste bis in dass gesunde Holz heraus (nicht lagern!). Verstreichen Sie grössere Wunden mit Malusan Wundverschluss. Trockenheitsgeschädigte Gehölze werden leichter von Holzschädlingen befallen, darum immer gut bewässern!

  • Muss ich alle Schnittwunden mit Malusan Wundverschluss behandeln?

    Es ist nur notwendig, dies bei Wunden zu tun, die grösser als 2 cm im Durchmesser sind.

  • Wann schneide ich am besten meine Hecke?

    Immergrüne Hecken schneiden Sie am besten im März, laubabwerfende Hecken im Juni/Juli.

  • Reicht es aus, wenn ich um einzelne Pflanzen einen Kreis von Ferramol® Schneckenkorn# streue?

    Nein, das ist nicht ausreichend. Wenn sich eine Schnecke durch diesen Kreis hindurch gefressen hat, ist das Tor für ihre Kollegen offen. Daher müssen Sie Ferramol® Schneckenkorn# unbedingt breitwürfig ausstreuen.

  • Was passiert, wenn ein Igel eine durch Ferramol® Schneckenkorn# getötete Schnecke frisst?

    Da die Schnecken sich vor dem Absterben in den Boden verkriechen ist es unwahrscheinlich, dass Igel überhaupt solche Schnecken finden. Zudem fressen Igel kaum tote Schnecken. Tun sie es dennoch, ist es für die Igel unbedenklich. Gleiches gilt für Hunde und Katzen. Da Hunde und Katzen in der Regel auch keine Schnecken fressen, ist es ebenfalls unwahrscheinlich, dass jene Ferramol® Schneckenkorn# über die Schnecken aufnehmen. Tun sie es dennoch, ist es auch für Hunde und Katzen unbedenklich.

     

  • Gibt es Pflanzen, die Schnecken nicht mögen?

    Ja, durchaus. Dazu zählen Akelei, Eisenkraut, Farne, Frauenmantel, Goldrute, Immergrün, Lavendel, Löwenmaul, Nelke, Phlox, Schafgarbe, Storchschnabel, Thymian und Wollziest.

  • Kann ich Ferramol® Schneckenkorn# direkt vor der Salaternte noch mal ausstreuen?

    Ja, das ist möglich. Eine Wartezeit bis zur Ernte des Salates müssen Sie nicht einhalten.

  • Ich habe Haustiere, Igel und andere Nützlinge im Garten. Kann ich Ferramol® Schneckenkorn# verwenden, ohne Angst um sie haben zu müssen?

    Sie brauchen keine Angst um die Tiere zu haben. Der Wirkstoff Eisen-III-Phosphat kommt so auch in der Natur vor, insofern ist bei der Verwendung von Ferramol® Schneckenkorn# keine Gefährdung der Tiere zu befürchten. Das hat sich in den vielen Jahren, in denen wir das Schneckenkorn anbieten, schon gezeigt.

  • Darf ich Ferramol® Schneckenkorn# auch bei essbaren Pflanzen wie Salat und Erdbeeren einsetzen?

    Ja, streuen Sie es einfach frühzeitig breitwürfig zwischen den Pflanzen aus. Es ist keine Wartezeit bis zur Ernte einzuhalten.

  • Muss ich Ferramol® Schneckenkorn# nach jedem Regen sofort wieder nachstreuen?

    Nein, das ist nicht notwendig. Die Körnchen quellen, wenn sie nass werden, zerfallen aber nicht. Bei trockenem Wetter bekommen sie wieder ihre ursprüngliche Form. Gequollenes Ferramol® Schneckenkorn# ist sogar noch attraktiver für die Schnecken.

  • Ferramol® Schneckenkorn# hat bei mir nicht gewirkt, ich konnte keine toten Schnecken oder Schleimspuren sehen!

    Die Wirkung von Ferramol® Schneckenkorn# beruht nicht auf Wasserentzug. Wenn die Schnecken die Körner gefressen haben, verkriechen sie sich in der Erde und sterben dort. Darum sieht man keine Schleimspuren und keine toten Schnecken herumliegen.

  • Kann ich Ferramol® Schneckenkorn# in Schneckenfallen ausbringen?

    Nein, das ist nicht sinnvoll. Ferramol® Schneckenkorn# sollte weiträumig zwischen den Pflanzen ausgestreut werden, damit die Schnecken die Körner bei ihren Wanderungen überall finden.

  • Kann ich Ferramol® Schneckenkorn# schon im März einsetzen?

    Ja, das ist möglich. Die Wirksamkeit hängt nicht von der Temperatur ab. Sobald im Frühjahr Schnecken unterwegs sind und Schäden anrichten, sollten Sie Ferramol® Schneckenkorn# streuen.

  • Was passiert, wenn Vögel, Frösche oder Kröten Ferramol® Schneckenkorn# fressen?

    Auch diesen Tieren wird nichts passieren, der Wirkstoff ist für sie unbedenklich.

  • Kann ich vorbeugend etwas gegen Schnecken tun?

    Nur sehr bedingt. Mit den folgenden Massnahmen können Sie den Befall etwas eindämmen:

    • durch gründliche Bodenbearbeitung zerstören Sie Hohlräume, in denen Eier abgelegt werden
    • nach jedem Regen den Boden lockern. So vermeiden Sie Trockenrisse, die den Schnecken gute Verstecke bieten
    • nur morgens giessen
    • nur die Pflanzen giessen, nicht das gesamte Beet
    • unter Brettern und Töpfen verstecken sich Schnecken gern. Regelmässig kontrollieren
    • Verstecke (Laub-, Reisig- oder Steinhaufen) schaffen für natürliche Feinde wie Igel, Spitzmaus, Blindschleiche, Laufkäfer, Glühwürmchen, Vögel

  • Hilfe, ich habe eine Ameiseninvasion an meinen Obstbäumen! Was kann ich dagegen unternehmen?

    Die einfachste Methode ist, einen Raupen- und AmeisenLeimring um den Stamm des Baumes und etwa vorhandene Stützpfähle zu legen. So können die Ameisen auch nicht mehr die Blattläuse in der Krone pflegen und schützen. Gegen die Läuse hilft Neudosan Neu.

  • Auf meinen Pfingstrosen-Knospen sitzen viele Ameisen, obwohl keine Blattläuse zusehen sind. Schaden sie den Pflanzen?

    Nein, hier in Mitteleuropa sind Ameisen keine direkten Pflanzenschädlinge. An den Pfingstrosen-Knospen sitzen feine Drüsen, die süssen Zellsaft ausscheiden. Diese Nahrungsquelle zieht die Ameisen an. Sobald die Knospen aufgeblüht sind, ist die Zucker-Quelle erschöpft und die Ameisen verschwinden wieder.

  • Wie kann man die Massen an geflügelten Ameisen an Fenstern und Eingängen bekämpfen?

    Für ihren Hochzeitsflug wollen die geflügelten Jungköniginnen und Männchen nach draussen, wo sie dann neue Völker gründen. Am besten öffnen Sie ihnen Fenster und Türen, um sie hinauszulassen. Ansonsten können Sie Loxiran AmeisenSpray* auch in Innenräumen einsetzen. 

  • Kann ich schon meine Gemüse-Jungpflanzen düngen? Gibt es da keine Verbrennungen?

    Mit den Neudorff-Düngern können Sie durchaus Ihre Jungpflanzen gleich bei der Pflanzung mit Nährstoffen versorgen. Mischen Sie den Dünger direkt beim Pflanzen in die Erde. Aufgrund der organischen Bindung gibt es keine Verbrennungen.

  • Bei meinen Tomaten sind immer die ersten Früchte am unteren Ende schwarz. Ist das Krautfäule? Was kann ich tun?

    Dieses Problem ist keine Pilzerkrankung sondern eine Mangelerscheinung, auch Blütenendfäule genannt. Die Ursache ist ein Calcium-Mangel in der Frucht. Zur Vorbeugung die Pflanzen ganz regelmässig giessen, am Anfang nicht zu stark düngen und erst später ausgeizen.

  • Die Spitzen meiner Tomatenpflanzen sind dunkelgrün und eingerollt. Pilz oder Schädling?

    Weder noch. Es handelt sich um einen Nährstoffüberschuss. Entweder bekamen die Tomaten zu viel Dünger (Mist und Kompost haben auch Düngewirkung!) oder es wurden durch Wärme und Feuchtigkeit plötzlich sehr viele Nährstoffe freigesetzt. Auch zu starkes Entgeizen kann die Ursache sein.

  • Wie oft sollte ich mein Obst und Gemüse düngen?

    Die organischen Azet® Spezial-Dünger und Fertofit® GartenDünger enthalten ausreichend Nährstoffe für mehrere Wochen. Meistens reicht also eine Düngung im Frühjahr bei Kulturbeginn. Langzeitkulturen und Starkzehrer (z. B. Gurken und Tomaten) sollten Sie im Sommer nachdüngen, um die Fruchtbildung zu fördern.

  • Sollte ich nach der Düngung bewässern?

    Die organischen Düngemittel beginnen mit der Umsetzung, wenn sie ausreichend Feuchtigkeit bekommen. Ansonsten gehen die Nährstoffe aber nicht verloren. Für die meisten Kulturen ist jedoch eine gleichmässige Bodenfeuchtigkeit wichtig.

  • Was ist der Vorteil von organischem Dünger im Vergleich zu mineralischem Dünger?

    Organische Düngemittel sind gut verträglich und enthalten viel mehr nützliche Substanzen. Sie sind reich an Spurenelementen, Pflanzenhilfsstoffen und Wuchsstoffen. Unsere organischen Azet®- und Fertofit®-Dünger enthalten mehr als 50 % organische Substanz. Sie liefern Humus und aktivieren das Bodenleben. Das Ergebnis ist ein gutes Pflanzenwachstum in einem gesunden Boden.

  • Ich dünge eher selten. Kann ich dafür die doppelte Düngermenge geben?

    Nein, denn die Pflanze kann immer nur eine bestimmte Nährstoffmenge aufnehmen. Düngen Sie genau nach den Angaben auf der Packung.

  • Wie lange hält die Wirkung von AzetRasenDünger an? Mein Nachbar behauptet, bei einem organischen Dünger dauert es viele Wochen bis der Rasen wieder grün ist.

    Azet® RasenDünger enthält zu 30% schnell wirksame Bestandteile. Im Sommer sehen Sie bereits nach 7-10 Tagen eine deutliche Ergrünung der Rasenfläche.

  • Muss ich den Dünger mit dem Düngerstreuer ausbringen?

    Nein, notwendig ist das nicht. Aber der Rasen wird damit gleichmässiger grün als wenn Sie den Dünger per Hand ausstreuen.

  • Was mache ich mit meinem Rasenschnitt?

    Grosse Mengen an Rasenschnitt können Sie in einen Komposter geben und verfaulen lassen. Trockene Halme lassen sich leichter kompostieren Daher empfehlen wir den Rasenschnitt , mit trockenen Materialien wie Schreddermaterial oder feinerem Rindenmulch zu mischen. Um die Kompostierung zu beschleunigen, empfehlen wir Radivit Universal-Komposter.

  • In meinem Rasen wächst viel Moos. Was kann ich tun?

    Wir empfehlen Ihnen die Anwendung unseres neuen RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1. Damit werden Sie Moos im Rasen schnell wieder los.

  • Was kann ich jetzt im Herbst für meinen Rasen tun?

    Für eine sichere Überwinterung braucht der Rasen besonders viel Kalium zur Zellstärkung. Düngen Sie darum zwischen August bis Mitte Oktober mit Azet® HerbstRasenDünger.

  • Mein Rasen wächst nicht gut, ich habe mehr Unkraut als Gras. Was soll ich tun?

    Düngen Sie Ihren Rasen mindestens zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, bei schlechtem Wachstum auch noch einmal im Sommer. Denn nur ein gesunder, kräftiger Rasen kann Moos und Unkraut verdrängen. Der rein organische Azet® RasenDünger enthält zusätzlich nützliche Mikroorganismen und Mykorrhiza-Pilze. Diese aktivieren das Bodenleben und steigern die Nährstoffaufnahme. Gegen Moosbefall im Rasen hilft RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1.

  • Ich dünge meinen Rasen gar nicht, damit ich nicht so viel mähen muss. Allerdings breitet sich jetzt Unkraut im Rasen aus.

    Wenn Sie gar nicht düngen, schwächen Sie Ihren Rasen. Unkräuter dagegen können sich umso besser ausbreiten und verdrängen die Rasengräser. Mit dem organischen Dünger von Neudorff wächst ihr Rasen vor allem in die Breite und nicht so sehr in die Höhe. Das heisst, er wird schön dicht, ohne dass Sie zu viel mähen müssen.

  • Was kann ich tun, um Moos im Rasen zu verhindern?

    Moos erscheint dort, wo zu viel Feuchtigkeit und Schatten vorherrschen und wenn das Gras nicht gedüngt wird oder der Boden zu sauer ist. Sollte sich schon Moos in Ihrem Rasen ausgebreitet haben, können Sie mit Finalsan®#,α RasenMoosfrei dagegen vorgehen. Alternativ empfehlen wir die Anwendung von RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1.

  • Mein Rasen wächst nur schwach und hat viel Rasenfilz, was kann ich tun?

    Düngen Sie mindestens zweimal im Jahr mit Azet® RasenDünger / Azet® HerbstRasenDünger, um den Filz abzubauen und den Boden zu beleben.

  • Wie kann ich meinen Rasen vor dem Vertrocknen bei Hitze schützen?

    Regelmässige Düngung mit Azet® RasenDünger macht Ihren Rasen widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit. Er enthält, wie alle Azet®-Dünger von Neudorff, Mykorrhiza-Pilze. Diese nützlichen Mykorrhiza-Pilze stärken die Graswurzeln und helfen ihnen, Wasser und Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. So bleibt Ihr Rasen länger grün.

  • Ich möchte einige Stellen nachsäen. Wie soll ich am besten vorgehen?

    Entfernen Sie zunächst Moos und Unkraut. Lockern Sie den Boden dann etwas auf und verteilen Sie Rasenreparatur LückenLos. Mischen Sie die Grassamen mit Azet® RasenDünger und etwas Sand. Drücken Sie den Samen leicht an und wässern Sie die Stellen regelmässig.

  • Welchen Rasen sollte ich in sehr schattigen Bereichen säen?

    Wo zu viel Schatten herrscht, sollten Sie besser auf Rasen verzichten. Dort werden fast immer Probleme mit Moos und Unkraut auftreten. Pflanzen Sie besser unempfindliche Schattenpflanzen wie z. B. Immergrün, Waldsteinien oder Dickmännchen (Pachysandra).

  • Sollte ich den Rasen vor oder nach dem Mähen düngen?

    Am besten ist es nach dem Mähen zu düngen, wenn das Gras kurz ist. Um zu wirken, muss der Dünger nämlich Kontakt mit dem Boden haben. Ausserdem würde der Rasenmäher gleich nach dem Düngen wieder viele Düngerkörnchen mit aufsammeln. Azet® RasenDünger verursacht auch keine Verbrennungen an den Halmen.

  • Ich habe viele Pilze im Rasen. Was kann ich dagegen tun?

    Es gibt leider kein zugelassenes Pflanzenschutzmittel gegen Pilze im Rasen. Allerdings schädigen sie den Rasen auch nicht. Gut ist es, sie regelmässig mit dem Mähen abzuschneiden, um die Sporenbildung und somit die Weiterverbreitung zu vermeiden.

  • In meinem Rasen ist so viel Rasenfilz, dass ich ihn zweimal im Jahr vertikutieren muss. Gibt es eine Alternative?

    Auf jeden Fall: Verwenden Sie regelmässig Azet® RasenDüngerAzet® HerbstRasenDünger. Die enthaltenen Mikroorganismen beleben den Boden, der Dauerhumus im Aktivator schafft lockereren Boden. So verbessern sich die Bedingungen für die Mikroorganismen, die den Rasenfilz abbauen.

  • Nach dem Winter sieht mein Rasen regelmässig fleckig und blass aus. Oft habe ich auch einen schimmeligen Belag. Was kann ich tun?

    Düngen Sie Ihren Rasen im August oder September ein letztes Mal. Dann geht der Rasen gestärkt in den Winter und wird ihn gut überstehen. Zusätzlich hilft noch eine Gabe Azet® VitalKalk im September/Oktober. Und lassen Sie Ihren Rasen nicht länger als 5 cm in den Winter gehen.

  • Sollte ich meinen Rasen nach der Düngung bewässern?

    Azet® RasenDünger wirkt erst, wenn die Körnchen durch Feuchtigkeit aufgelöst wurden.
    Eine Bewässerung ist zwar nicht unbedingt nötig, weil Azet® RasenDünger keine Verbrennungen verursacht, beschleunigt aber die Wirkung.

  • Ich habe Kinder und Haustiere. Dürfen sie nach dem Düngen wieder auf den Rasen?

    Ja, unsere Düngemittel enthalten sterilisierte, organische und natürliche Rohstoffe. Eine Gefährdung für Kinder und Haustiere ist nicht zu erwarten.

  • Kann ich Finalsan®#,α Unkrautfrei auch schon bei ganz kleinen Pflanzen anwenden?

    Das ist möglich - aber noch besser ist die Wirkung, wenn die Pflanzen schon ca. 10 cm hoch sind. Dann gelangt mehr Wirkstoff über die Blätter in die Wurzeln, und sie sterben zuverlässiger ab.

  • Schadet Finalsan®#,α-Unkrautfrei meinen Stauden?

    Finalsan®#,α-Unkrautfrei ist ein Totalherbizid. Das heisst alles, was grüne Blätter hat und getroffen wird, stirbt ab. Im Staudenbeet sollten Sie am besten einen Spritzschirm verwenden, der dafür sorgt, dass kein Mittel auf die Stauden gelangt. Denn sie würden sonst auch geschädigt werden.

  • Worauf muss ich bei der Anwendung von Finalsan®#,α-Unkrautfrei achten?

    Die Unkräuter sollten zur Behandlung trocken sein, Tau oder Niederschläge müssen vorher gut abtrocknen. Sprühen Sie die Unkräuter dann tropfnass ein. Nach der Behandlung sollte es möglichst 6-8 Stunden nicht regnen. Für eine gute Wurzelwirkung sollten normale Unkräuter ca. 5-10 cm, hartnäckige Wurzelunkräuter wie z. B. Giersch 10-15 cm hoch sein. Nur dann nehmen sie genügend Mittel auf.

  • Kann ich Finalsan®#,α Konzentrat UnkrautFrei-Plus auch im Rasen anwenden?

    Nein, denn Finalsan®#,α Konzentrat UnkrautFrei-Plus wirkt auf alle grünen Pflanzen, also auch auf den Rasen. Zur Moosbekämpfung im Rasen gibt es das Finalsan®#,α RasenMoosfrei mit einer geringeren Wirkstoffkonzentration.

  • Ist es wahr, dass es für einen erfolgreichen Herbizideinsatz mindestens 15 ° C warm sein muss?

    Für rein systemisch wirkende Herbizide sollte eine Mindesttemperatur von 15 °C herrschen. Finalsan®#,α Konzentrat UnkrautFrei Plus können Sie jedoch schon ab 10 °C einsetzen.

  • Was passiert, wenn versehentlich etwas von dem Mittel auf die Rinde von Gehölzen trifft?

    Es passiert nichts, da der Wirkstoff die Rinde nicht durchdringen kann.

  • Ich habe Haustiere, die im Garten frei laufen. Kann ich trotzdem Finalsan®#,α Unkrautfrei anwenden?

    Ja, das ist kein Problem. Sobald der Belag von Finalsan®#,α Unkrautfrei angetrocknet ist, können Sie Ihre Haustiere wieder auf den behandelten Flächen laufen lassen.

  • Passt ein Unkrautmittel zum naturgemässen Gärtnern?

    Unkräuter breiten sich gern unter Sträuchern mit flachem Wurzelwerk oder auch an anderen schwer zugänglichen Stellen aus. Hier ist es sinnvoll, ein umweltverträgliches Unkrautmittel wie Finalsan®#,α Konzentrat UnkrautFrei Plus zu verwenden.

  • Wirkt Finalsan®#,α Konzentrat UnkrautFrei Plus gegen alle Unkräuter?

    Ja, es wirkt sogar gegen schwer bekämpfbare Unkräuter wie Giersch und Schachtelhalm. Allerdings müssen Sie hier die Anwendung beim Wiederaustrieb der Unkräuter wiederholen.

  • Wann darf ich auf Flächen, die mit Finalsan®#,α Unkrautfrei behandelt wurden, wieder aussäen?

    Sie können nach 14 Tagen wieder aussäen und bereits nach 2 Tagen wieder auspflanzen. Finalsan®#,α UnkrautFrei Plus* wirkt, genau wie alle anderen Finalsan®#,α-Produkte, nicht auf Samen oder auf Keimlinge.