FAQ

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  • Brauchen die Wildblumen nach der Aussaat besondere Pflege?

    Wenn man im März einmal durchgeht und eventuell vorhandenes Unkraut ausreisst, ist das hilfreich. Sonst ist ausser dem Schnitt nichts weiter zu machen – nur freuen!

  • Muss man die Wildblumen mähen? Wenn ja, wann und wie oft?

    Mähen ist 1-2 mal nötig. Einmal direkt nach der Hauptblüte im Juli. Da blüht zwar noch etwas. Aber wenn man dann mäht, kommen viele Arten zu einer zweiten Blüte später im Jahr. Über den Winter bleibt dann alles stehen, was da ist. Dann freuen sich die Vögel über die Samen, und viele Insekten finden Unterschlupf. Erst im zeitigen Frühjahr, also März, sollte man dann die abgestorbenen Reste herunterschneiden.

  • Kann man die Bienengarten Samen-Mischung Bienengarten auch auf Terrasse und Balkon aussäen? Wenn nicht, gibt es ähnliche Bienen-Mischungen von Neudorff, die sich auf für Kästen und Kübel eignen?

    Es geht – aber nicht so richtig gut. Aus diesen Gründen:

    • Manche Arten in der Mischung werden bis 1,5 bis 1,8 Meter hoch. Das ist nur für grosse Kübel machbar, auf keinen Fall für Balkonkästen
    •  Manche Arten bilden sehr lange Wurzeln aus, was in Kübeln ja nicht so gut geht. Das gefällt ihnen  dann nicht so gut.
    • Einige Arten können locker 30 cm und mehr breit werden. Blühen aber nur 2-4 Wochen lang. Das ist für Kübel nicht so passend, man hat dann längere Zeit nur spärliche Blüten.
  • Was macht die Bienengarten Samen-Mischung so besonders bienenfreundlich?
    • Natürlich vor allem die Auswahl der Arten. Alle Arten bieten den Insekten Pollen und / oder Nektar an.
    • Und die Blühzeitpunkte: wichtig ist ja für die Insekten, dass im ganzen Jahr Blüten vorhanden sind. Besonders im Spätsommer und Herbst wird es in unseren Gärten „dünn“ mit geeigneten Blüten.
  • Wie wurde die Bienengarten Samen-Mischung zusammengestellt und worauf hat man bei der Pflanzenauswahl geachtet?

    Wir haben auf viele verschiedene Faktoren geachtet.

    Dies war uns besonders wichtig:

    •  Pollen- und Nektar-spendende Arten
    •  Heimische Arten, aus deutscher Produktion
    • Blütezeit von Frühling bis tief in den Herbst (gerade ab Spätsommer wird es dünn mit Blütenpflanzen in deutschen Gärten)
    • Unterschiedliche Blütenformen (für Insekten mit kurzem Rüssel und auch mit langem Rüssel)
    • Höhenstaffelung, d.h. es gibt hohe und niedrigere Arten. Aus zwei Gründen: manche Insekten mögen es lieber etwas geschützter. Und bei dieser Höhenstaffelung fällt nicht beim ersten Gewitterschauer die ganze Wiese um
    • Mehrjährigkeit: Im ersten Jahr blühen die Einjährigen. Gleichzeitig keimen die Samen der zwei- und mehrjährigen Arten und bilden dicht am Boden Rosetten, aus denen dann ab dem zweiten Jahr die Blüten erscheinen. Das hat den Vorteil, dass der Boden schon von Anfang an gut bedeckt ist, so dass sich Unkraut nur schlecht ausbreiten kann
    • Nur Arten, die mit so ziemlich allen Gartenböden zurechtkommen. Ausgesprochene Magerrasen-Arten sind nicht dabei, denn die finden sich in unseren Gärten kaum.