Stationen des Ameisenlebens

Ameise
  • Nach dem Hochzeitsflug gründet die befruchtete Ameisenkönigin einen neuen Staat. Sie beginnt mit der Ablage von Eiern, aus denen zunächst Arbeiterinnen entstehen. Die Arbeiterinnen können normalerweise keine Eier legen. Ihre Funktion besteht in Aufzucht und Pflege von Eiern, Larven und Puppen sowie in der Nahrungssuche. Der grösste Teil der Entwicklung des Volkes findet im Verborgenen, also im Inneren des Nestes, statt.

  • In einem Ameisenstaat herrscht strenge Arbeitsteilung. Wichtige Aufgaben sind Pflege der Eier und Puppen, Fütterung der Larven, Reinigung und Bau des Nestes ("Innendienst") sowie Herbeischaffen von Nahrung, Verteidigen und Bewachen des Nestes ("Aussendienst"). Jede Ameise kann mehrere Tätigkeiten ausüben. In einigen Arten gibt es Tiere mit speziellem Körperbau, z.B. Wächter mit besonders grossem Kopf, die damit nachts die Ein- und Ausgangslöcher des Baus verschliessen.

  • Auf der Suche nach Nahrung erkunden die Arbeiterinnen auch die unmittelbare Umgebung des Menschen. Man findet sie dann in Wohnräumen, auf Terrassen und Balkonen.

  • Ausserhalb des Nestes findet man die Ameisen meist von Frühjahr bis Herbst, den Winter verbringen sie in Winterruhe in ihrem Nest. Abhängig von der winterlichen Witterung stirbt häufig der grösste Teil des Volkes ab.

  • Im darauf folgenden Frühsommer werden wieder sogenannte Geschlechtertiere herangezogen – geflügelte Männchen und Königinnen, die zur Paarung ausfliegen. Nach der Paarung sterben die Männchen und die Königinnen gründen einen neuen Staat.

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