Decken Sie den Gartentisch!

Ihr Garten ist ein wichtiger Baustein für den Schutz und die Förderung von Fledermäusen. Wenn Sie Fledermausquartiere anbringen, haben Sie bereits einen grossen Schritt getan und für die nötige Unterkunft gesorgt. Jetzt brauchen die Tiere noch ausreichend zu Futtern. Wenn Sie ihnen den Gartentisch decken möchten, müssen Sie um die Ecke denken: Die fliegenden Jäger sind auf Insekten aus, und zwar nachts. Da sind beispielsweise Nachtfalter unterwegs. Folglich locken Sie Fledermäuse zu sich, wenn Sie die Falter anlocken. Die ködern Sie mit nektarreichen Duftpflanzen. Manche dieser Gewächse wirken tagsüber eher bescheiden und entwickeln ihr Parfüm erst nach Sonnenuntergang:

Nachtkerze für Nachtfalter
Nachtkerze für Nachtfalter
  • Abendduft-Leimkraut (Silene italica),
  • Levkoje (Matthiola incana),
  • Nachtviole (Hesperis matronalis),
  • Nachtkerze (Oenothera odorata, Oenothera biennis),
  • Sternbalsam (Zaluzianskya capensis).
Lilie für Nachtfalter
Lilie für Nachtfalter
Phlox für Nachtfalter
Phlox für Nachtfalter

Neben eher naturnahen Blühern vermögen aber auch einige Gartenschätze die Nachtfalter zu verführen:

  • Königslilie (Lilium regale),
  • Apfelrose (Rosa rugosa),
  • Phlox (Phlox-paniculata-Hybriden),
  • Sommerflieder (Buddleja davidii).

Mit diesen Nektartankstellen brauchen Sie nicht Ihren gesamten Garten auszustatten. Es reicht völlig aus, wenn Sie ein Fledermausbeet anlegen oder die Falterpflanzen zwischen Ihre Sommerblumen und Stauden einstreuen. Am besten setzen Sie die Falterpflanzen in die Nähe Ihres Sitzplatzes: Dann können Sie den Duft mit geniessen, und wo Nachtschmetterlinge gehäuft unterwegs sind, lassen die Fledertiere nicht lang auf sich warten. Wo möglich, wählen Sie weiss blühende Pflanzen: Sie leuchten auch nach Sonnenuntergang und sehen vor allem im Mondlicht wunderschön aus.


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