Pflegemaßnahmen

Einige Tipps bei Kompost-Problemen

Wer in kurzer Zeit gutes Kompostmaterial erhalten möchte, sollte sich ab und zu um den Kompost kümmern. Beim Durchmischen des Materials fällt am ehesten auf, wenn etwas nicht stimmt.

Feuchter, faulig riechender Kompost

Der Kompost sollte nicht feuchter als ein ausgedrückter Schwamm sein. In einem zu nassen Kompost ist die Luftführung nicht optimal. Ohne Belüftung zersetzt sich das organische Material nicht vollständig. Der Kompost beginnt zu gären und zu faulen.

Das ist zu tun:

Sehr feuchtes Material wie Rasenschnitt sollte vor der Kompostierung angetrocknet werden. Einen nassen Kompost kann man mit Hilfe von Bentonit SandbodenVerbesserer oder durch Zugabe von zerkleinerter Pappe oder Papier trocknen. Auch die Untermischung von grobem Schreddermaterial bewirkt, dass der Kompost besser durchlüftet wird.

Trockener Kompost

Wenn der Kompost zu trocken ist, erfolgt keine Zersetzung des Kompostmaterials. Die zersetzenden Mikroorganismen benötigen Feuchtigkeit. Zu trockener Kompost kommt vor allem in offenen Komposthaufen vor, insbesondere an sonnigen Standorten.

Das ist zu tun:

Vorbeugend ist für den Kompost ein schattiger Platz auszuwählen. Der IsoKomposter verhindert zu starke Austrocknung.

Der zu trockene Kompost sollte mit Wasser oder mit einer 0,5 %igen BioTrissol BlumenDünger-Lösung befeuchtet werden.


Schlecht durchlüfteter Kompost mit Bereichen mangelnder Zersetzung

Die Zersetzung erfolgt nur in wenigen Bereichen. Die Kompostmaterialien kleben sehr eng aneinander. Der Kompost kann unangenehm riechen.

Das ist zu tun:

Setzen Sie den Kompost nochmals um oder durchmischen Sie ihn gut. So gelangt ausreichend Sauerstoff an die aktiven Mikroorganismen. Geben Sie auch gröberes Rohmaterial hinzu.

Tipp:

Bei der Wurmkompostierung kommt es durch die Aktivität der Kompostwürmer zu einer Durchmischung und Belüftung. Ein Umsätzen ist dann nicht notwendig!

Geringe Aktivität des Kompostes nach dem Winter

Bei Frost wird die Kompostierung vollkommen eingestellt. Bei geringen Temperaturen erfolgt die Umsetzung nur sehr langsam.

Das ist zu tun:

Um die Kompostierung über einen möglichst langen Zeitraum auch in der kalten Jahreszeit durchzuführen, sollten Sie einen doppelwandig isolierten IsoKomposter einsetzen. Bei Frost kommt die Kompostierung jedoch auch hier zur Ruhe. Aktivieren Sie den Kompost im Frühjahr mit Radivit Kompost-Beschleuniger. Dann geht es gleich wieder richtig los!


Schlechte Zersetzung des Kompostmaterials

Obwohl der Kompost gut belüftet und optimal befeuchtet ist, zersetzt sich das Kompostmaterial schlecht.

Das ist zu tun:

Organisches Material kann nur umgesetzt werden, wenn das Verhältnis von Stickstoff und Kohlenstoff (C/N-Verhältnis) günstig ist. Holziges Material oder Blätter enthalten häufig zu wenig Stickstoff. Hier hilft das Untermischen von stickstoffreichem Material z.B. Ernterückstände von Gemüse oder Radivit Kompost-Beschleuniger.

Einige Pflanzenarten lagern Gerbstoffe in die Blätter ein. Deshalb zersetzen sich Blätter von z.B. Walnussbäumen nur sehr langsam. Sie sollten nicht in zu grossen Mengen in den Kompost gelangen.


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