Was Igel sich wünschen

Wo sowohl Unterschlupfmöglichkeiten als auch Nahrungsangebot vorhanden sind, fühlen sich Igel wohl. Sie haben ihren Lebensraum dort, wo ein vielseitiges Mosaik an unterschiedlichen landschaftlichen Strukturen vorherrscht. Entsprechend finden sie sich unter Hecken und Gebüsch und in Parks und Gärten ein.
Was ihre „Wohnung“ betrifft, improvisieren die Stacheltiere den Sommer über gerne. Meist verstecken sie sich zum Schlafen in einem fix zusammengewuselten Nest, zuweilen sogar einfach nur im hohen Gras. Wenn Igelinnen Mütter werden, bauen sie ein solides Wurfnest. Für das Winterquartier geben sich die Tiere noch mehr Mühe und bauen kunstvoll strukturierte Nester von bis zu 60 cm Durchmesser, die wettergeschützt und trocken sind.
Als Nistmaterial dient den Insektenfressern trockenes Laub, das sie unter schützenden Ästen oder Hohlräumen herrichten. Sie bauen ihre Unterkunft unter Hecken und Gebüsch, in Laub- oder Reisighaufen sowie unter Holzstapeln, Lesesteinhaufen, alten Baumwurzeln, hohlen Baumstämmen oder in Schlupfwinkeln an Gebäuden.
Ihre Nahrung, also: Insekten, Raupen, Schnecken und Würmer, finden sie in höherem Gras sowie zwischen einheimischen Stauden und Gehölzen sowie überall, wo die Landschaft naturnah und vielseitig gestaltet ist.


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