Flatterhaftes Fledermausleben

Fledermäuse ziehen im Lauf des Jahres mehrfach um, je nachdem, was sie gerade vorhaben: sich paaren, Nachwuchs aufziehen oder Winterschlaf halten. Dabei entwickeln die verschiedenen Arten jeweils so ihre Vorlieben, was sie wo tun möchten, wo und wie sie jagen. Folgen Sie ihnen hier durchs Fledermausjahr:

Im Frühling (etwa ab März/April) sind die Fledermäuse nach ihrer langen Fastenzeit über den Winter wieder in ihren Jagdgründen unterwegs. Sie müssen jetzt ordentlich fressen, vor allem die Weibchen. Schliesslich wachsen in ihren Bäuchen jeweils ein oder zwei Junge heran.

Mausohren

Im Sommer(Juni) kommen die Jungen zur Welt. Während männliche Fledermäuse sich meist einzeln durchschlagen, bilden die Weibchen nun Wochenstuben-Kolonien. Während der Nacht kehren sie mehrfach dorthin zurück, um die Jungen zu füttern. Nicht mit Insekten, sondern mit Muttermilch – Fledermäuse sind ja Säugetiere! Sobald die Kleinen flügge sind, gehen sie selbst auf die Jagd.

Zum Herbst hin entdecken die Tiere den Reiz der Zweisamkeit: Die Paarungszeit steht an. Damit man unter sich sein kann, suchen die Männchen Paarungsquartiere und warten auf Damenbesuch. Dabei bleiben sie nicht ganz untätig: Durch Rufe machen sie auf sich aufmerksam.

Im Winter, etwa ab November, ziehen sich Fledermäuse in ihre Winterquartiere zurück. Sie verstehen es, ihren Stoffwechsel herunterzufahren und während des Winterschlafs von ihren angefressenen Fettreserven zu zehren. Dabei sollte man sie keinesfalls stören: Sie verlieren dann zu viel Energie und überleben lange Winter möglicherweise nicht.


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